Berry Sheqerolli Soziale Engagements

Als meine Eltern in den 1980er Jahren damit begannen Migranten-Kindern die deutsche Sprache ehrenamtlich beizubringen, ahnte ich schon, dass im Leben nichts selbstverständlich ist.

Zur damaligen Zeit gab es nämlich nicht viele Maßnahmen zur Integration von Gastarbeitern bzw. Immigranten und deren Kindern.

Meine Eltern unterrichteten die Grundlagen deutscher Sprache und der deutschen Kultur, die sie selbst davor erlernt hatten.

Ich war tief beeindruckt von diesem Engagement, weil meine Eltern beide berufstätig waren, zwei eigene Kinder hatten und dennoch die Zeit fanden, sich sozial mit so viel Hingabe zu engagieren.

Dienst an der Waffe oder Zivildienst?

Als ich ein wenig älter wurde und meine Fachhochschulreife abschloss, herrschte im Jahr 1995 in Deutschland noch die Wehrpflicht.

Entweder ein junger Mann ging für ein Jahr oder länger zur Bundeswehr oder absolvierte seine Wehrpflicht im Zivildienst. Meine Wahl fiel auf den Zivildienst.

Der Zivildienst zeigte mir eine andere Seite unserer Gesellschaft, worüber man in jungen Jahren weniger nachdenkt:

Das Altern mit seinen Begleiterscheinungen sowie Krankheiten und Behinderungen, die uns Menschen jederzeit treffen können.

In den 15 Monaten meiner Dienstzeit in den Städten Leverkusen und München sammelte ich Erfahrungen in der Alters- und Behindertenpflege und traf auf Menschen jeglichen Alters und sozialer Herkunft.

Es veränderte meine Sichtweise zum Leben und machte mich sensibler für die ernsteren Themen des Lebens.

Eine Tätigkeit im Hauptberuf im Sozialwesen konnte ich mir damals dennoch nicht vorstellen, da ich für mein berufliches Leben andere Ziele verfolgte.

Ich wusste aber, dass ich mich in Zukunft weiter im sozialen Bereich engagieren würde: als Ehrenamtlicher oder Unterstützer.

Berry Sheqerolli Engagement bei der Münchner Tafel

Tue Gutes und Rede darüber

Ich helfe Kindern ehrenamtlich in der Jugendsozialarbeit an Grundschulen im Münchner Landkreis oder auch sozial Schwachen Menschen bei der Münchner Tafel. Darüber hinaus fördere ich weiterer soziale Projekte und Einrichtungen.

Give it back! Gib etwas zurück…

Ich bin der Meinung, dass wir Notleidenden  jeglicher Couleur helfen sollten, wenn wir körperlich fit sind oder finanziell dazu in der Lage sind.

Selbiges denke ich für Tiere und unseren Lebensraum. Meine Motivation ist simpel:

Mir geht es um Karma und darum, diesen Planeten auch für künftige Generationen zu erhalten und ein Stück weit zu verbessern.

Ich allerdings bin nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Viele von uns können aber etwas bewirken. Es ist unser Planet, es ist unser zuhause. Die nächsten Generationen sind mit meiner Generation X auch dabei:

“Fridays for Future” ist ein weiterer konsequenter Schritt in die richtige Richtung.

Auf geht´s!

Du willst auch helfen? Hier gibt´s weiterführende Links:

Münchner Tafel e.V.

Tiertafel München e.V.

Vollständige Liste von Organisationen mit DZI Sigel