Finanzkrise Wirtschaftskrise Weltwirtschaftskrise

1. November 2009

Weltwirtschaftskrise

Wirtschaftskrise 2009 – Von der Finanzkrise zur Weltwirtschaftskrise

Einbruch des Welthandels. Die Finanzkrise erreicht langsam und sicher die ganze Welt. Die Welthandelsorganisation (WTO, Genf, CH) befürchtet jetzt sogar den größten Einbruch seit dem zweiten Weltkrieg. Das Handelsvolumen könnte in den Industrienationen um 10% schrumpfen. Auch die Weltbank warnt vor dem größten und dem stärksten Einbruch des weltweiten Handels seit achtzig Jahren und prognostiziert einen Rückgang um 15%, also 5 Punkte mehr als die WTO. Ein Blick auf Japan: Fünfzig Prozent weniger Exporte im Februar 2009, meldete neulich das Finanzministerium in Tokio. Selbst die Importe brachen ein.

Informationen und Hintergründe zur Wirtschaftskrise.


Noch Exportweltmeister Deutschland

Die WTO erwartet hierzulande einen Einbruch von über 15% für 2009. Selbst der Ifo-Geschäftsklima-Index fiel schlechter aus als erwartet auf 82,1 Punkte.

Die Chronik der Weltwirtschaftskrise

2007

US-Immobilienkrise (Subprimekrise) In USA, UK und Deutschland wackeln die ersten Banken

2008

Erste banken brechen zusammen, der Dow Jones ist im freien Fall
Erste Rettungspakete in Höhe von knapp 500 Milliarden Dollar werden beschlossen
Deutschland befindet sich in der Rezession
Automobilbranche kriselt stärker

2009

Weitere Rettungspakete und Konjunkturpakete werden weltweit beschlossen
Der Welthandel bricht langsam ein

2010

Griechenland steht vor dem Staatsbankrott, Spanien und Portugal wanken ebenso
Neue Rettungspakete innerhalb der EU
Der Euro verliert an Wert

Sparpaket als Folge der Wirtschaftskrise

Im Juni 2010 beschließt die Bundesregierung das Sparpaket Infos zum Sparpaket

Ausblick: Was kann uns erwarten?

Realistisch birgt eine Weltwirtschaftkrise die Gefahr der Umverteilung von Einkommen, Vermögen und Macht. Soziale Spannungen sind vorprogrammiert. Im schlimmsten Fall: Massenentlassungen, Geldentwertung, Inflation, Depression, Armut, Revolution und dann endet die ganze Geschichte im Chaos. Im günstigsten Fall passiert gar nichts und die Welt dreht sich weiter.


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  1. Diether K.
    1. November 2009, 09:52 | #1

    Leider wird sich die Geschichte wie 1929 wiederholen und leider ist diese Rezession im Vergleich zu damals heftiger und wütender, da mittlerweile alle Länder stärker vernetzt sind. Die Medien behandeln dies Thema sehr verantwortungsbewußt und sind sich ihrer Rolle als Vermittler im Klaren.
    Es bleibt nur zu hoffen, dass trotz aller kommenden Entbehrungen gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Staaten ausbleiben und wir aus der Geschichte gelernt haben.
    Massenentlassungen sind jetzt schon an der Tagesordnung, hier ein paar Tausend, da ein paar Tausend. Zusammenrücken ist die einzige Lösung für das bevorstehende Problem.

  2. Dennis
    2. November 2009, 11:28 | #2

    Ich glaube das es zu einem totalen zusammenbruch der Weltwirtschaft kommen kann wenn es so weiter geht wie jetzt,denn niemand hat bis jetzt eine konkrete lösung für diese Weltwirtschaftskrise.

  3. 3. November 2009, 08:24 | #3

    Glücklicherweise sind viele Staaten, dank der Globalisierung, nicht nur miteinander vernetzt, sondern auch voneinander abhängig. Von daher gehe ich mal davon aus, dass es nicht so dramatisch sein wird wie 1929. Dummerweise steuern wir aber genau darauf hin. Aber: Vielleicht ist die Weltwirtschaftkrise auch eine Chance für einen Neubeginn.

  4. Mike
    3. November 2009, 16:25 | #4

    Danke für den Beitrag und vor allem die Zeitleiste. Aktuelle Informationen über die Weltwirtschaftskrise 2009 machen einem echt Sorgen. Ich bin froh, dass Du die Krise auch als Chance für einen Neuanfang siehtst. Da gibt es im Moment noch zu wenig Leute. Insgesamt wird sich auf globaler Ebene als Folge der Krise aber das wirtschaftliche Gewicht weg von den Industrienationen hin zu China und vielleicht auch Indien verschieben. Ich bin gespannt, welche langfristigen Auswirkungen das für unseren Lebensstandard hier in Europa haben wird und hoffe auch, dass es hilft, dass die Welt mehr zusammenwächst und nicht wegen zunehmender Konflikte um Rohstoffe und andere Ressourcen spaltet.

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